Smart-Home

"Die Zukunft der Gebäudeorganisation“

Mobilität, Flexibilität und die Verbindung mit dem Internet haben unser Leben maßgeblich verändert. Wir leben im Zeitalter der multimedialen Kommunikation. Es geht darum, dass der Wohnraum diesem Fortschritt gerecht wird und bereits heute für die Zukunft gerüstet ist.

Die Wohnung erschließen
Für die Gebäudeerschließung sorgen die Netzbetreiber. Zwischen dem Haus-Übergabepunkt, der sich in der Regel im Keller befindet, und den Wohnungsverteilern baut man großzügig dimensionierte Steigzonen ein. Sie stehen jedem Serviceanbieter und Netzbetreiber zur Verfügung.

Verrohrung in der Wohnung als Basis
Eine sternförmige Verrohrung – das ist die Basis für die Heimverkabelung. Die Leerrohre verlegt man vom zentralen Wohnungsverteiler zu den Anschlussdosen in den Zimmern. Jeder Wohnraum bekommt mindestens ein Leerrohr. Zusammen mit Kabeln, Multimediasteckdosen und den Ausbauten im Verteiler entsteht die strukturierte Verkabelung. Sie ist, je nach Bedarf, gleichzeitig für Telefon, Internet und Radio/TV nutzbar. Funknetzwerke oder die Datenübertragung über das Stromnetz bieten sich als alternative, ergänzende oder nachrüstbare Lösungen an.

Verbindung umstecken, je nach Bedarf
Der zentrale Wohnungsverteiler führt die interne, strukturierte Wohnungs-Verkabelung und das externe Telefon bzw. Kabelnetz zusammen. Er bildet den Endpunkt aller Leitungen und Medien (Glas-, Kupfer-, Koaxialkabel) von außen. Durch einfaches Umstecken im Verteiler richtet man sein Heimnetzwerk ein, so dass die Anschlussdosen in den Räumen je nach Bedarf auch gleichzeitig für Radio, TV, Internet oder Telefon genutzt werden können. Einer flexiblen Nutzung aller Räume – vom Kinderzimmer zum Jugendzimmer zum Büro – steht somit nichts mehr im Wege.

Funktionen

Funktionen

Übersicht

Eine gute Immobilie – gebaut für die eigene, private Nutzung oder als Angebot für den Markt – soll stets marktgerecht, attraktiv und zukunftsfähig sein. Sie erzielt ihren Wert, wenn sie die Wünsche der Eigentümer, Bewohner, Käufer oder Mieter langfristig optimal erfüllt. Ein großes und steigendes Bedürfnis ist die multifunktionale Vernetzung. Sie integriert Kommunikation, Unterhaltung, Versorgung, soziales und berufliches Leben. Sie gewährleistet größtmögliche Flexibilität und ein selbst bestimmtes Wohnen. Zukunftsfähige Immobilien erleichtern beispielsweise die medizinische Versorgung, indem sie die Überwachung von kranken oder pflegebedürftigen Bewohnern zu Hause ermöglichen. Sie rationalisieren das Facility Management durch vollständig vernetzte Gebäudesteuerung und -überwachung, fördern auch Smart Metering, das intelligente Erfassen und Übertragen von Energieverbrauchsdaten.

Wer heute ein Bauprojekt plant, wird die einzelnen Räume so designen, dass sie möglichst flexibel nutzbar sind. Denn Architekten schauen weit voraus. Das gilt auch für die Infrastruktur von Wohngebäuden – seien es Einfamilienhäuser, Wohnanlagen oder sogar Quartierüberbauungen. Aus einem Kinderzimmer wird später vielleicht ein Home-Office. Der Fernsehapparat im Wohnzimmer wird zur Multimedia-Zentrale und der PC zur Soundstation. Nahezu alle Geräte der Kommunikations-, Computer-, Audio/Video- und Unterhaltungselektronik besitzen heute Schnittstellen für die Vernetzung untereinander und mit der Außenwelt. Mit einer strukturierten, nutzungsneutralen Verkabelung schaffen verantwortungsbewusste Architekten alle Voraussetzungen dafür, dass eine reibungslose Vernetzung heute und morgen möglich ist. Nutzer und Mieter werden diese vorausschauende Planung honorieren und die flexiblen, individuellen Nutzungsmöglichkeiten der Räume schätzen. Plant man Steigzone und Wohnungsverteiler von Anfang an mit ein, lassen sie sich geschickt und unsichtbar in die Gesamtarchitektur integrieren. Zusammen mit der strukturierten Verkabelung entsteht eine einfache und kostengünstige Lösung. Gleichzeitig ist diese Lösung ein wichtiger Investitionsschutz für eine zeitgemässe Immobilie, denn ein geringfügiger Mehraufwand am Anfang erspart spätere teure Umbauten und Nachrüstungen.

Kommunikation

Kommunikation

Funktionen

  • Auswahl des Telekom-Netzes und des geeigneten Anschlusses an das Internet. Möglichkeiten sind DSL, CATV, Triple Play
  • TV-Empfang via Kabel, SAT-Antenne oder DSL-Anschluss
  • Universelle Anschlussdosen ausrüsten wo benötig
  • Weitere Anschlüsse mit Leerrohren und Dosen vorbereiten
  • Universelle Vernetzung mit Hilfe eines Multimedia-Verkabelungs-Systems
    (universelle Anschluss-Dose für Telefonie, Internet, Audio, TV, Vidio usw.) Ausrüstung nach Bedarf
Audio/Video/Musik

Audio/Video/Musik

Funktionen

  • Multiroom-System für Musikgenuss im ganzen Haus von einer Quelle, mit separater Bedienstelle pro Raum
  • Home-Cinema mit zeitgemässem 7.1 System, inkl. den nötigen Anschluss-Leitungen, -Dosen und Rohrinstallationen in den Wänden und Böden
  • Verkabelungskonzept, je nach gewähltem System sehr unterschiedlich gelöst
  • Musik- und oder Video-Server als zentraler Datenspeicher für die CD- und DVD-Sammlung
  • Unterputz-Lautsprecher für die dezente und moderne Integration im Wohnbereich
  • Energieeffiziente Geräte und Systeme, die einen geringen Standby-Verbrauch habe
Fernzugriff

Fernzugriff

Funktionen

  • Fernzugriff über Smartphone zur Bedienung der installierten Anlagen, sowie zur Fernalarmierung
  • Fernzugriff über Internet zur Bedienung der installierten Anlagen
Haushaltsgeräte

Haushaltsgeräte

Funktionen

  • Vernetzen der Hausgeräte via Stromnetz, damit diese gegenseitig auf dem Gerätedisplay, auf Display mit Funkempfang oder auf Touch Panel die aktuellen Zustände und auch Alarme anzeigen können
  • Bedienen und Überwachen der Hausgeräte via PC zur Komforterweiterung des Gerätes, zum Beispiel zum Laden von Rezepten aus dem Internet direkt am Kühlschrank
Licht

Licht

Funktionen

  • Dimmen des Lichtes für mehr Ambiente im Wohnraum
  • Bewegungsabhängige Schaltung im Durchgangsbereich, in Nebenräumen und im Außenbereich
  • Szenenschaltung: mehrere geschaltete oder gedimmte Lichtgruppen können durch einen Tastendruck in eine vordefinierte Einstellung gebracht werden
  • Zentralschaltung einzelner Räume oder des ganzen Wohnraumes Mobile Fernbedienung für Einzel- und Szenenbedienung
  • Mobile Fernbedienung kombiniert mit Medienanlagen
Sonnenschutz

Sonnenschutz

Funktionen

  • Gruppen- Zentralbedienung von verschiedenen Stellen aus (Haupt- Eingangstüre usw.) und auch über Zeiteinstellungen
  • Positionen anfahren, in Verbindung mit Szenensteuerung
  • Wetterabhängige Steuerung zum Schutz der Fassadenelemente vor Wind, Regen, Frost sowie von Pflanzen und Bildern
  • Statusmeldung der Jalousie, um die aktuelle Position der Jalousie
  • Mobile Fernbedienung (Funk/Infrarot) für Einzel- und Szenenbedienung
Fenster

Fenster

Funktionen

  • Wetterabhängige Steuerung der Fenster und Dachfenster bei Wind, Regen und Frost
  • Temperaturabhängige Steuerung, z.B. Fensterlüftung für Wintergarten-Steuerung
  • Fenster-Statusmeldung durch Fensterkontakte z.B. zur Anzeige auf LED, Display oder Visualisierung, bei Abwesenheit Alarmierung
  • Verknüpfung der Fensterkontakte mit Heizungssteuerung oder Sicherheitsanlage, multifunktional nutzbar
Touch Panel

Touch Panel

Funktionen

  • Zentrale Bedienstelle, fix eingebaut in der Wand oder tragbar, zur direkten Ansteuerung und Darstellung sämtlicher Funktionen im Wohnraum, wie Licht, Jalousien, Heizung, Multimedia 
  • Bedienung via Touchbildschirm und graphischer Darstellung der Funktionen. Geeignet für umfangreiche Anwendungen oder umfassende Grundrisse 
  • Kostengünstige Mehrzeilen-LCD-Display mit Tasten zur Menüauswahl und Steuerung für Anzeige von Zuständen
Energieeffizienz

Energieeffizienz

Funktionen

  • Individuelle Einzelraumregelung pro Raum mit Sollwertverstellung vor Ort oder zentral
  • Automatische Absenkung der Raumtemperatur während der Nacht über Uhrenprogramm
  • Raum-Temperaturen während längeren Abwesenheiten mittels Zeitprogramm reduzieren
  • Kopplung der Fensterkontakte mit Einzelraumregelung, damit bei geöffneten Fenstern keine Heizenergie verschwendet wird
  • Fernsteuerungs-Möglichkeiten, z.B. telefonischer Befehl oder via Internet für Umschalten in Komfort-Heizbetrieb
  • Zentraler Aus-Schalter, kann beim Verlassen des Hauses aktiviert werden. Damit lassen sich folgende Aktionen auslösen:
  • Alle Lichter werden ausgeschaltet
  • Elektrische Verbraucher können ausgeschaltet werden
  • Temperaturniveau wird (für kurze Abwesenheiten) reduziert
  • Die Wohnungslüftung wird auf ein tiefes Niveau gefahren
  • Standby Verluste werden minimiert
Sicherheit

Sicherheit

Funktionen

  • Türsprechstelle mit und ohne Bild, in Farbe oder SW
  • Zutritt mit Fingerprint oder Transponder mit Motorschloss
  • Panikschaltung: Über einen Taster, z.B. neben dem Bett, werden alle vordefinierten Leuchten eingeschaltet, um Einbrecher abzuschrecken
  • Überwachung von Fenstern und Türen
  • Zentrale Anzeige über technische Zustände des Hauses
  • Aussenhautüberwachung: Überwachung von Fenstern, Türen usw. durch Kontaktschalter
  • Innenraumüberwachung: Überwachung der Innenräume durch Bewegungsmelder
  • Umgebungsüberwachung: Überwachung der Hausumgebung durch Bewegungsmelder
  • Brand-/Rauchmelder
  • Weitermeldung intern: Alarmauslösung im Haus und im Aussenbereich
  • Weitermeldung extern: Alarmauslösung bei externer Sicherheitsinterventionsstelle, Alarmmeldung per Anruf, SMS oder e-Mail
  • Anwesenheitssimulation: Schalten von Licht, Fahren von Jalousien usw. zur Vortäuschung von Anwesenheit
  • Zutrittskontrolle/Schliessanlagen: Zutrittskontrollsysteme, z.B. mit Chip-Karten, Code oder Fingerprint
  • Videoüberwachung, Einblendung von Kamerabild in Visualisierungen oder auf dem TV-Gerät
Aufbau

Aufbau

Übersicht

Im Vordergrund einer modernen und zukunftsweisenden Gebäudeinstallation steht die ganzheitliche, wirtschaftliche Umsetzung der Kunden-, Gebäude- und Markterfordernisse. Diese Anforderungen resultieren aus den Anwendungsfeldern im Bereich der Sicherheit, der Wirtschaftlichkeit, des Komforts und der Flexibilität in der Nutzung und der Nutzungsänderung. Die Anpassung der Gebäudetechnik an diese Anforderungen lässt sich mit der herkömmlichen Installationstechnik entweder nur sehr kostenintensiv oder überhaupt nicht realisieren. Die Ursache liegt hierfür meist in den Insellösungen für die verschiedenen Anwendungen und Gewerke, die eine wirtschaftliche Gesamtlösung sowohl bei Planung und Installation, als auch beim späteren Betrieb, sowie bei notwendigen Erweiterungen oder Ergänzungen entgegenstehen. Die Gewerkeintegration ist somit eine zwingende Notwendigkeit um den steigenden Kostendruck, sowie die gestiegenen Anforderungen an die technische Infrastruktur von Gebäuden umsetzen zu können.

Die Gebäudesystemtechnik, in Form eines vernetzten und Gewerke übergreifenden Bussystems, bietet die optimale Lösung. Die technische Basis stellt hierfür die hochintegrierte Elektronik und Mikroprozessortechnik dar, mit der es möglich wird, intelligente Knoten gebäudeweit und Gewerke übergreifende miteinander zu vernetzen. Dabei werden zum Daten- und Informationsaustausch meist digitale Übertragungs- und Kommunikationsverfahren eingesetzt.
Da ein Gebäude ein verteiltes System darstellt, indem die Sensoren und Aktoren über weite Wege miteinander kommunizieren müssen, macht es Sinn, ein dezentrales Kommunikationssystem einzusetzen. Um wichtige Funktionen zentral steuern, beeinflussen und überwachen zu können sind bei einem umfassenden Gebäudemanagement möglichst alle Gewerke und Gebäudesysteme miteinander zu verbinden. Über diese Verbindungen – Bussystem werden die einzelnen Knoten miteinander vernetzt und digitale Informationen verschickt und ausgetauscht. Der Datenaustausch findet nach festen Regeln statt, die in den jeweils systemspezifischen Kommunikationsprotokollen definiert sind. Die Protokolle stellen die gemeinsame Sprache zwischen Sender und Empfänger dar.

Es gibt sehr vielfältige und unterschiedliche Systeme die im Vergleich untereinander alle Vorteile und Nachteile haben. Das gängigste und bekannteste System ist das EIB/KNX Bussystem, da es Hersteller unabhängig ist. Allerdings ist es im Vergleich auch das teuerste System. Ausschlaggebend sind hier neben dem System das Design der Taster sowie die Anzahl der Komponenten und Module mit denen Fenster, Heizung, Licht und Strom gesteuert werden sollen. Auch spielt der Übertragungsweg (Funk, Kabel, Elektro-Ader) eine wesentliche Rolle, nämlich je nachdem ob noch eine zusätzliche Verkabelung für die Haussteuerung notwendig ist.

Bussysteme

Bussysteme

Übersicht

Es gibt sehr vielfältige und unterschiedliche Systeme die im Vergleich untereinander alle Vorteile und Nachteile haben.
Das gängigste und bekannteste System ist das EIB/KNX Bussystem, da es Hersteller unabhängig ist. Allerdings ist es im Vergleich auch das teuerste System. Ausschlaggebend sind hier neben dem System das Design der  Taster sowie die Anzahl der Komponenten und Module mit denen Fenster, Heizung, Licht und Strom gesteuert werden sollen. Auch spielt der Übertragungsweg (Funk, Kabel, Elektro-Ader) eine wesentliche Rolle, nämlich je nachdem ob noch eine zusätzliche Verkabelung für die Haussteuerung notwendig ist.

EIB / KNX


Zusammenschluss führender europäischer Unternehmen aus der elektrotechnischen  und Gebäudemanagementindustrie.


Vorteile
  • jede Art von elektrischem Verbraucher einfach und zeitnah bedient werden
  • jeder Anschluss kann durch Neuprogrammierung umdefiniert werden
  • jede KNX-Installation kann verschiedene Sensordaten abfragen
  • verschiedene Gewerke können miteinander verbunden werden
  • mehr als 300 Firmen weltweit angeschlossen

Nachteile
  • höhere Anschaffungskosten durch vergrößerten Verkabelungsbedarf, dadurch auch größerer Platzbedarf
  • größere Verteiler notwendig
  • Aktoren und Sensoren müssen platziert und in der Regel auch verdeckt werden
  • im Idealfall hat jeder Raum nur eine Zu- und Busleitung, wobei dann erst im Raum auf einzelne Verbraucher verteilt wird
  • sehr hoher eigenenergiebedarf durch die zentrale Steuerung

Creston


Crestron ist ein Hersteller aus den USA, der schon mehrere Jahrzehnte auf dem Markt für Gebäudeautomation besteht und sich im hochpreisigen Segment speziell im Bereich homeautomation etabliert hat.


Vorteile
  • viel Erfahrung und Referenzen
  • hohe Flexibilität
  • breites Produktspektrum aus einer Hand

Nachteile
  • sehr teuer
  • relativ hoher Aufwand bei Nachrüstungen
  • nur von technisch Versierten selbst programmierbar

Synco Lyving


Siemens bietet fundiertes Praxis- und  Anwendungswissen: Alle Komponenten und Funktionen basieren auf jahrelanger Erfahrung in der Gebäudetechnik und wurden im Siemens-eigenen HLK-Labor umfassend getestet.


Vorteile
  • einfache Bedienung
  • einfache Installation, da über Funk
  • jederzeit erweiterbar
  • keine Überflüssigen Kabel zu verlegen

Nachteile
  • relativ hohe Preise
  • Funkübertragung kann zu Übertragungsverlusten führen
  • Strahlenbelastung

Moeller Xcomfort


Das Unternehmen zählt weltweit zu den Technologieführern im Bereich elektri-scher Komponenten, Systeme und Dienstleistungen für sichere Stromversor-gung, -verteilung und  -steuerung.


Vorteile
  • keine Überflüssigen Kabel zu verlegen
  • hohe Übertragungssicherheit, da bidirektional
  • problemlos erweiterbar und ausbaubar

Nachteile
  • relativ hohe Preise
  • Funkübertragung kann zu Übertragungsverlusten führen
  • Strahlenbelastung

EnOcean


Weltweit führende Unternehmen aus der Gebäudebranche haben sich zur EnOcean Alliance zusammengeschlossen, um innovative Automatisierungslö-sungen für nachhaltige Gebäudeprojekte zu etablieren.


Vorteile
  • keine Batterien benötigt
  • keine Überflüssigen Kabel zu verlegen
  • Bedienung und  Installation sehr einfach

Nachteile
  • etwas hohe Preise
  • schwere Fehlersuchoption
  • Probleme bei der Planung der Reichweiten
  • keine gesamtheitliche Lösung

HomeMatic


Das HomeMatic-Protokoll wurde vom deutschen Un¬ternehmen eQ-3 speziell für Anwendungen in der Haus-und Gebäudeautomation entwickelt. Es basiert auf ei¬ner über 20-jährigen Erfahrung mit funkbasierten Lösungen.


Vorteile
  • günstiger als viele andere Systeme
  • Stromverbrauch der Einzel¬komponenten ist sehr gering
  • zeitgesteuererte Funktionen auch autonom ausführbar

Nachteile
  • relativ neues System und daher begrenztes Equipment
  • Batterien müssen erneuert werden

LCN


Das Local Control Network ist das Bussystem des deutschen Herstel-lers Issendorff.


Vorteile
  • ideal für zeitversetztes erweitern des Systems

Nachteile
  • nur ein Hersteller, somit sehr hohe Abhängigkeit
  • umständliche Programmierung
  • Anbindung von Fremdsystemen sehr schwierig
InHaus DUISBURG

InHaus DUISBURG

Beispiel

Das Laborhaus vom Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen ist von oben bis unten vernetzt, woher auch der Name „InHaus“ kommt, welcher für integriertes Haus steht. Die gesamte Technik dieses Hauses kann über eine einzige Fernbedienung gesteuert werden, was durch eine einheitliche Busstruktur ermöglicht wird.

Eingangsbereich

Eingangsbereich

Funktionen

Will man Zutritt zu dem Haus, so geht das über einen, an der Haustür befindlichen, Fingerprintsensor und einer Kamera, die den Benutzer identifizieren und nach dem Abgleich mit den gespeicherten Daten einlässt. Auch der Briefkasten lässt sich über den Fingerabdruck öffnen. EÜber die vorhandene Kamera, wird bei Besuch das Bild an das Smartphone geschickt, so kann die Tür auch geöffnet werden, wenn man nicht gerade in der Nähe ist.

Küche

Küche

Funktionen

Hier befindet sich die Zentrale der Hausautomation, womit alle technischen Geräte im Haus gesteuert werden können. Wenn man sich zum Beispiel ein Rezept aus dem Internet ausgesucht hat, werden die dafür benötigten Lebensmittel mit dem Kühlschrankinhalt abgeglichen, und fehlendes eventuell schon unterwegs angezeigt oder sogar direkt online bestellt

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Müllentsorgung. Hier werden Vorschläge zur richtigen Mülltrennung gemacht. Der Rauchmelder in der Küche registriert falls es am Herd zum unbeaufsichtigten Kochen kommt, und schickt einen Befehl zum Ausschalten des Herds.

Wohnzimmer

Wohnzimmer

Funktionen

Hier steht das Thema Multimedia im Vordergrund. Der Fernseher ist an einen Medienserver angeschlossen, welcher Spielfilme, Videospiele und Musik bereitstellt. Falls ein neuer Film benötigt wird, kann dieser über das Internet runtergeladen werden.Über Chipkarten werden zusätzlich Lichtverhältnisse zu verschiedenen Situationen erzeugt.
Über den Fernseher lassen sich auch die Bilder der Überwachungskameras einsehen, falls unerwünschte Gäste ins Gebäude eindringen. Betritt jemand das leere Wohnzimmer, so registrieren Sensoren den Bewohner, identifiziert ihn über die interne Datenbank und ruft die Bewohnerspezifischen Daten auf.

Schlafzimmer

Schlafzimmer

Funktionen

Auch hier befindet sich das Multimediaangebot aus dem Wohnzimmer. Die Jalousien lassen sich je nach Tag individuell einstellen und somit selbstständig öffnen und schließen. Aber auch das Bett ist hier vernetzt. Während dem schlafen wird die Atmung und der Herzschlag kontrolliert. Die ausgewerteten Werte kann man über den Fernseher selbst überprüfen oder direkt an den Hausarzt übermitteln.

Badezimmer

Badezimmer

Funktionen

Hier ist vor allem der Medikamentenschrank zu erwähnen. Jede Verpackung wird mit einem RFID-Chip versehen und kann so vom Lesegerät erkannt und die dazugehörigen Informationen an den Nutzer ausgegeben werden. Hier fallen die Verpackungsbeilagen dadurch weg. Eine Erinnerungs- und Bestellfunktion bei einer Mindestmenge sind natürlich auch inbegriffen.

Auch die Badewanne ist natürlich verknüpft. Hier kann einfach und bequem per Fernbedienung Wasser eingelassen werden. Über die vorhandene Zeitschaltuhr kann programmiert werden an welchen Tagen man gerne Wasser ins Bad lassen möchte. Außerdem zeigt die Badewanne die Wassertemperatur an und hat eine Kindersicherung, Überlaufschutz, Verbrühschutz und meldet dem Nutzer, wenn die gewünschte Menge erreicht ist. Ein weiteres nützliches System ist das Lüftungssystem, welches die Luftfeuchtigkeit misst und selbstständig die Fenster öffnet und schließt.

Außenanlage

Außenanlage

Funktionen

Aktuelle Wetterdaten werden ermittelt und ausgewertet, um dann eventuell den Garten zu bewässern oder den automatischen Rasenmäher loszuschicken. Die Überwachung des Gartens erfolgt über Kameras und Bewegungssensoren, die bei Dunkelheit für die nötige Beleuchtung oder für die Auslösung des Alarms sorgen. Der hier befindliche Springbrunnen kann je nach Bedarf über Fernsteuerung aktiviert oder deaktiviert werden.

T-COM HAUS

T-COM HAUS

Beispiel

Hier will die Telekom mit Partnern die Tür in eine neue Welt des Wohnens aufstoßen und moderne Kommunikations- und Haustechnologie demonstrieren. Sämtliche Dienste und Geräte können im T-Com-Haus zentral über ein PDA mittels WLAN abgerufen und gesteuert werden.

Eingangsbereich

Eingangsbereich

Funktionen

Die Bewohner des T-Com-Hauses können mit einem Besucher, der an der Haustür klingelt, via PDA (Audio) oder MFS (Video) kommunizieren und ihm die Tür öffnen. 
Alternativ kann der Besucher auch eine Videonachricht hinterlassen. Die Videonachrichten können lokal im Haus oder aus der Ferne via Web abgerufen werden. 
Per E-Paper stehen die Onlineversionen verschiedener Zeitungen über einen PDA zur Verfügung. Ein gesicherter, netzzentrischer Dokumenten-Safe steht für die Aufbewahrung von Dokumenten, Bildern, SMS und MMS während des Berlinbesuchs zur Verfügung. Die Ansicht einzelner Dokumente kann auch für externe Nutzer freigegeben werden. In ausgewählten Räumen können die Bewohner des T-Com-Hauses bis zu fünf verschiedene, voreingestellte Raumszenarien aktivieren. Diese Raumszenarien bestehen aus aufeinander abgestimmten Arrangements aus Licht, Klang und Bildern. Einzelne oder auch mehrere Räume können individuell nach der persönlichen Stimmung gestaltet werden.

Küche

Küche

Funktionen

Die Nutzer können über PDA oder MFS angeschlossene Hausgeräte einzeln steuern und auch Statusabfragen durchführen.  Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, zusammengefasste Gerätegruppen als Heimgeräteszenarien zentral zu steuern.  Auch das interaktive Messageboard nutzt RFID-Tags, um die einzelnen Bewohner zu identifizieren. Hier können Nachrichten inkl. MMS/SMS hinterlassen werden und jedem Bewohner werden nach Identifikation via RFID für ihn vorliegende Nachrichten angezeigt.

Wohnzimmer

Wohnzimmer

Funktionen

Der Fernseher lässt sich über WLAN mit diesem PDA regulieren. Damit steuert man auch das Licht, kontrolliert die Hausgeräte, die Jalousien, Klima- und Alarmsysteme sowie die Türanlage. Auch Video on Demand sowie ein netzbasierter Videorekorder stehen zur Verfügung. Neben den üblichen TV-Programmen kann man über das Siemens Surpass Home Entertainment System auf ein fast unerschöpfliches Angebot an Filmen und Musik im Internet zugreifen, Videotelefonate über den Fernseher führen oder sich mit Online-Spielen vergnügen. Der Festnetzanschluss lässt sich per WLAN mitnehmen, so dass die Bewohner auch unterwegs unter ihren Festnetzrufnummern erreichbar sind.

Auch um die richtige Stimmung müssen sich die Hightech-Heim-Bewohner nicht selbst kümmern. Dafür sorgt der „Mood-Manager“ – ein kleiner Würfel mit verschiedenfarbigen Seiten: Grün soll etwa Meditationsstimmung verbreiten, gelb zum Arbeiten motivieren. Die rote Seite sorgt für Party-Atmosphäre: Auf dem Plasma-TV tanzen bunte Animationsbilder und aus den Lautsprechern ertönt dazu passende Musik. Beleuchtung und Jalousien passen sich dem Spektakel automatisch an.

Schlafzimmer

Schlafzimmer

Funktionen

Das süße Leben im Smart Home kann träge machen – wer fürchtet, dass unter dem technischen Komfort die Fitness zu kurz kommt, nutzt das Laufband. Die Jogging-Runde führt sie quer durch Berlin – ohne dass sie dazu das Band verlassen müssen. Davor hängt ein Plasma-TV, der eine virtuelle Fitnesstour durch die Hauptstadt präsentiert. Die Bilder bewegen sich genau im Lauftempo und bleiben am Ende mit ihr stehen.

Außenanlage

Außenanlage

Funktionen

Das T-Com-Haus kann über eine Webanwendung überwacht werden. Sind die Bewohner unterwegs, lösen Bewegungsmelder bei Aktivität im Haus Snapshots aus, die den Bewohnern via MMS zugestellt werden. Parallel wird ein Video aufgezeichnet und im Dokumentensafe abgelegt. Die Bewohner können bei Abwesenheit auch nachträglich jederzeit von außen die Security Cam via Webanwendung aktivieren.

Zukunft

Zukunft

Was wird erwartet

Der Wohnkomfort im 21. Jahrhundert ist kaum höher als in den 70ern. Pro Zimmer zwei bis drei Steckdosen und ein Heizkörper, Telefon- und Fernsehanschluss im Wohnzimmer. Dies soll sich mithilfe des intelligenten Wohnens ändern. Die perfekte und bezahlbare Gebäudeautomation ist in der Wohnungswirtschaft noch immer weitgehend Fiktion. Allein in neuen Gewerbe-, Zweck- und Industriebauten wird die Gebäudeautomation genutzt, vor allem um Kosten zu senken.

Mittelfristig jedoch kann das intelligente Haus mit Zusatzdienstleistungen ein Geschäftsmodell werden. Bisher gibt es fast nur prestigeträchtige Musterhäuser zu sehen: das T-Com-Haus in Berlin. Hinzu kommt das Inhaus, ein Forschungsobjekt des Fraunhofer-Instituts IMS in Duisburg. Bisher bedienen die Hersteller nur den gewerblichen Bereich und private Bauherren, denen 10.000 Euro zusätzlich für die Haustechnik nicht zu viel sind. Doch in Zukunft dürften sich Interessierte über ein größeres Angebot und passendere Preise erfreuen. Oberste Priorität im technischen Gebäudemanagement hat zurzeit das Energiesparen. Durch intelligentes Regeln kann nämlich der Energieverbrauch für Heizen, Kühlen und Elektrik stark gesenkt werden.

Kosten

Kosten

Hausautomationsrechner

Nutzen des Hausautomationsrechner?
Der Hausautomationrechner soll in den frühen Phasen einer Planung eine Entscheidungshilfe darstellen.In der Vorplanung können die Hausautomationskosten annähernd ermittelt werden um Zielvorstellungen abzustimmen und wirtschaftliche Zusammenhänge zu klären. Aber auch um festzulegen in welchen Räumen welche Automation benötigt werden.

Wie funktioniert der Hausautomationsrechner?
Zunächst wird das Zimmer gewählt in welchem die Automation durchgerechnet werden soll. Danach die benötigten bzw. gewünschten Funktionen auswählen. Und schon zeigt der Hausautomationsrechner den zu kalkulierenden Kostenbereich für das ausgewählte Zimmer. In weiteren Schritten kann dieser Vorgang für jedes Zimmer durchgeführt und am Ende als Gesamtberechnung angezeigt werden.

Fakten:

  • Der Rechner ist auf Wohnhäuser ausgelegt - Preise sind von diversen Anbietern ausgesucht und im Durchschnitt angenommen
  • Die angezeigten Preise zeigen nur eine annähernde Kostenschätzung
  • Um genaue Kosten projektbezogen berechnen zu können raten wir Ihnen einen Fachmann hinzuzuziehen

Von der Konzeptphase bis hin zur Detailoptimierung steht heute immer mehr eine nachhaltige und ganzheitliche Betrachtung von Architektur im Fokus, um energie- und klimaoptimiert bauen zu können. Hochtechnisierung kann hier nicht Lösung sein, vielmehr müssen die vielen teilweise verloren gegangenen passiven Kräfte mobilisiert und auf aktive Maßnahmen abgestimmt werden. Das Maximum an Behaglichkeit mit einem Minimum an Energie erreichen - ClimaDesign